Niemals ohne Rückholmöglichkeit

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Forum:
Community: Erlebnisberichte 
Hallo Ihr lieben Gleichgesinnten, vor einigen Tagen berichtete ich im chat über ein leider sehr negatives Erlebnis. Schnuggel bat mich, dieses doch bitte auch hier im Forum zu posten, da es sicher für Einige sehr wichtig ist (so denke ich auch) Hier also die etwas gekürzte und aufs Wesentliche konzentrierte Fassung. Nach einem geilen Abend vor dem PC war es gegen Mitternacht so weit, dass ich versuchte die schwere Boulekugel (Metall) mit Durchmesser 7cm aufzunehmen. 7cm sollten "eigentlich" kein Problem sein, da eine Bierflasche auch passt (und die hat genau 7cm) Nach etwas hin und her flutschte die Kugel dann in der Hocke sitzend in mich hinein. Ich presste sie wieder raus, soweit alles ok. Gut, dachte ich, also wieder rein mit dem Teil. Ich stand auf, ging etwas hin und her, bemerkte die Kugel trotz ihres Gewichtes kaum und wollte sie wieder rauspressen. Nur hatte sich das Teil festgesaugt, da half nix. Meine Freundin konnte mir auch nicht helfen und so landeten wir gegen 2:00 Uhr im Krankenhaus. Bis zu dem Zeitpunkt wo über einen etwaigen künstlichen Darmausgang gesprochen wurde, war ich recht entspannt. Dann ging alles recht flott. Not-OP ! Und als ich wieder aufwachte hörte ich als erstes dass die Kugel über denselben Weg wieder aus meinem Körper kam, jedoch hatte ich eine ca. 20cm lange Narbe mit einigen Klammern senkrecht am unteren Bauch. Die folgenden Tage waren jedoch um einiges schlimmer. Durchfall, Vestopfungen, Magensonde (1 Woche), PDA, Zentralvenenzugang usw. waren wirklich kein Spass. 14 Tage nach der OP normalisierte sich langsam das Ganze. Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass ich niemals leichtsinnig gewesen bin. Dieses eine Mal hat mir unvergessliche Stunden bereitet (nicht im wirklich positiven Sinn). Falls jemand von Euch genaueres dazu wissen möchte, schreibt mich einfach an. Heute dehne ich mich wieder voller Geilheit, jedoch halte ich Abstand von Dingen, die in mir verschwinden können. Passt bitte auf Euch auf, dass Euch nicht selbiges zustößt. In diesem Sinne bis auf "weiteres" Michael

  • Perv69
    Perv69
    38
    am 04.10.2019, 11:19 [#54036]

    Zu meiner Anfangszeit habe ich mal eine QiGong Kugel in mir verloren. Das Gefühl der Panik, wenn der Gegenstand regelrecht in einem verschwunden ist und man ihn weder spürt noch herauspressen kann werde ich nicht vergessen. Auch bei mir war es so das in der Hocke noch alles ok war—kaum aufgestanden war sie weg. Heutzutage spiele ich leider viel zu selten mit Äpfeln oder Ähnlichem, weil der Respekt einfach zu groß ist, dass es wieder passieren könnte. Es fühlt sich toll an wenn der Gegenstand leicht herausschaut und man versucht ihn so möglichst lange und entspannt zu halten—gut zum Reflexe (ab)trainieren. Wenn ich sehe wie gut das bei anderen klappt, sogar mit dem Hintern nach oben, überlege ich immer mal wieder ob ich dieser Spielart nicht doch öfter nachgehen sollte. Sich zwei große Kugeln einzuführen und am besten noch mit einem Dildo oder der Hand nachzuschieben wäre schon reizvoll, aber zum Glück konnte ich bisher immer nein sagen. Auf die Erfahrungen im Krankenhaus, die hier manch einer gemacht hat bin ich absolut nicht scharf.

  • psychoglobe
    psychoglobe
    36
    am 11.10.2019, 20:55 ( am 11.10.2019, 21:01) [#54288]
    serious24 am 08.10.2013, 19:04:
    Also ich war bisher zum Glück nie in der Verlegenheit ins Krankenhaus zu müssen, aber Sachen, die schwer
    rausgingen gabs schon mal hier und da. Dabei habe ich an mir folgendes beobachtet: Wenn ich wirklich heftigen
    Würgereflex bekomme, also z.B. wild in den Hals gefickt werde, auch selber mit Dildo, dann dreht sich alles auf
    links, und dann ploppen auch plötzlich Sachen wieder raus die vorher bombenfest schienen, genug Gleitgel
    natürlich vorausgesetzt. Ich denke, mit weniger Panik und mehr nachdenken, ließe sich mancher Gang in KH
    sparen, was aber natürlich nicht heißt, daß es nicht besser ist, einmal zu oft nen Arzt zu fragen, als
    seine Gesundheit zu riskieren. Also passt auf euch auf und würde mich mal interessieren, ob jemand an sich
    schonmal ähnliches beobachtet hat....

    Gruß

    Sehe ich genauso. Die Kugel ist mit hoher Wahrscheinlichkeit den enddarm nach oben durch den 2ten Schließmuskel beim Gehen hoch gewandert. Somit konntest Du es nicht mehr aktiv rauspressen. Nur den Enddarm können wir aktiv beeinflussen. Keine 2 Stunden später bereits in der OP? Hattest Du Schmerzen mit der Kugel in dir? War Gefahr in Verzug? Hattest Du Blutungen? Bitte nicht falsch verstehen, für Dich war es bestimmt die letzte Möglichkeit die Kugel loszuwerden aber gleich Panik zu bekommen und zum KH zu gehen? Mit Geduld und ohne zu pressen wäre die Kugel wieder in den enddarm gerutscht und dann hättest Du wieder pressen können. Wenn sich die Kugel im Dickdarm befindet und du presst, dann wandert die Kugel noch höher, da der enddarm kontraktiert wird und es dadurch keinen Platz mehr für die Kugel gibt. Deswegen benutze ich auch nie poppers oder Alkohol. Seid immer klar im Verstand und schaut euch eure anatomie an. Gerade der Darm steuert sich selbst und will über kurz oder lang alles loswerden. Gerade wenn du von der mechanischen sicht aus mehr als 7cm aufnehmen kannst. 


    Also ihr lieben, weniger Panik und mehr Köpfchen anschalten. Keine Drogen, Alkohol oder poppers

    Viel Spaß beim stretchen. 

    Lg psy

  • Gapelin
    Gapelin
    51
    am 07.08.2020, 10:47 [#61521]

    Bei mir war es einmal spannend, nachdem sich ein Doc Johnson 30 cm Doppeldildo nach der Kurve zwischen Enddarm und Colon Sigmoideum verklemmt hatte. Zunächst habe ich selber durch pressen und fummeln versucht, das Dingens wieder raus zu kriegen, die Bemühungen waren aber erfolglos. Nachdem ich mich schon öfters durch Dienstleisterinnen fisten lies, dachte ich, lass es doch von einem Mädel mit entsprechendem Service probieren. Gesagt, tun getan, die Dame mit der Hand in den Hintern, um die Kurve, und ruck zuck war der Dildo wieder draussen. ;-)